Andreas Schüle

Photography of Life

Meine Photographie

Meine Photographie 

'Photographie' heißt eigentlich 'mit Licht zeichnen'. Ich habe damit aus einem ganz banalen Grund angefangen: leider konnte ich nie besonders gut zeichnen und wollte trotzdem ein Mittel finden, die Welt zu zeigen, wie sie sich meinem Auge darstellt. Insofern ist meine Photographie vor allem impressionistisch. Kameras und Objektive sind für mich die Stifte und Pinsel, mit denen dies geschieht.   Photographie ist immer perspektivisch. Sie ist immer an einen Standpunkt gebunden sind. Das ist der physische Ort, an dem der Photograph steht, aber gleichzeitig auch der innere Ort, an dem er seinem Gegenstand begegnet. Mit meinem Bildern will ich nicht so sehr dokumentieren, sondern das zeigen, was in dieser Begegnung entsteht.   

Photographie, Bild, Gedächtnis

Photographie bietet Ausschnitte, hebt Dinge hervor und hält sie fest. Sie erlaubt es uns, in Momenten zu verweilen, die schön oder traurig, in jedem Fall aber intensiv und bedeutsam waren. Photographie heißt, sich in einer schnellen und manchmal schnelllebigen Welt Zeit nehmen für das, was wichtig ist und bleiben soll. 
Das photographische Bild steht heute gleichwertig neben dem geschriebenen Text, wenn es darum geht, Wahrnehmung im Moment festzuhalten und so dem Verschwinden zu entreißen. Das reicht von den ganz alltäglichen Erinnerungsphotos aus dem Urlaub bis hin zur Dokumentation- und Kunstphotographie. 
Photographien schaffen Gedächtnisse. Ob Hochzeiten, Familienfeiern, Portraits oder Landschaften - wenn die inneren Eindrücke nachlassen, werden Photographien zu den Bildern, die bleiben.     

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